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Eine zypriotische Frau, die in der 28sten Schwangerschaftswoche herausfand, dass sie Zwillingsföten in ihrem Bauch trug, bei denen eines außerhalb der Gebärmutter wuchs, wurde von einem interdisziplinären Ärzteteam von Hadassah gerettet. Dies ist erst das zweite Mal in der medizinischen Geschichte, dass Babys in einer solchen Situation erfolgreich zur Welt gebracht wurden.

Hadassah's Air Ambulance service, coordinated by Prof. David Linton, Director of Hadassah's Internal Intensive Care Unit as well as a pilot, brought the woman and her husband to Hadassah. Following two days of examining the patient, searching the medical literature (finding only one similar case), and discussing the options, Hadassah specialists in the fields of obstetrics, vascular surgery, general surgery, interventional radiology, and imaging, decided they could safely deliver the babies.
Hadassahs Luftambulanz Service, koordiniert von Prof. David Linton, Direktor Hadassahs Internal Intensive Care Unit und auch Pilot, brachte die Frau und ihren Mann zu Hadassah. Nach zwei Tagen, in denen die Patientin untersucht wurde, die medizinische Fachliteratur gewälzt wurde (nur ein ähnlicher Fall wurde gefunden) und die Möglichkeiten erörtert wurden, kamen die Spezialisten von Hadassah aus den Bereichen Geburtshilfe, Gefäßchirurgie, allgemeine Chirurgie, interventionelle Radiologie und bildgebende Verfahren, zu dem Schluss, dass sie die Babys sicher zur Welt bringen können.
Zwei gesunde Kinder sind nun sicher und wohlauf in der Hadassah Neonatologie Abteilung auf dem Mount Scopus.
![]() Prof. Neri Laufer, Leiter Hadassahs Department of
Obstetrics and Gynecology mit den Eltern der Babys. |
Hadassahs Luftambulanz Service bringt regelmäßig Patienten auf Anfrage von Kollegen aus anderen Ländern, die nicht in der Lage sind manche Patienten zu behandeln, zu Hadassah.
Am selben Tag, an dem die schwangere Frau zu Hadassah gebracht wurde, wurden noch zwei weitere schwer kranke Zyprioten in jeweils eigenen Luftambulanzen und begleitet von einem Hadassah Arzt und einer Krankenschwester, eingeflogen. Eine Patientin war eine Frau mit einer schweren Herzerkrankung, die früher falsch diagnostiziert wurde und zu fast tödlichen Komplikationen führte. Der zweite war ein Mann mit Kehlkopfkrebs. Beide erholen sich jetzt dank Hadassahs medizinischer Intervention.
Der aufgeregte Vater der Zwillinge erzählte der The Jerusalem Post, dass die Rettung seiner Frau und seiner Töchter von Hadassah ein "Wunder" sei. Wenn die Kinder alt genug sind, sagte er, will er mit ihnen die Ärzte und Krankenschwestern besuchen, "die waren perfekt".
Klicken Sie bitte hier um den Artikel von Judy Siegel-Itzkovich erschienen in der The Jerusalem Post zu lesen (in englischer).
![]() Dalia Itzik (photo: Ariel Jerozolimski) |
-- Dalia Itzik, Mitglied der israelischen Knesset und frühere stellvertretende Bürgermeisterin von Jerusalem
Ein interdisziplinäres Team von Spezialisten aus der Neurologie, Neurochirurgie, Neuropsychologie, Neuroimmunologie, Neurobiologie, Biochemie und der Genetik sowie ein Team von Psychologen und Sozialarbeitern helfen Patienten und deren Familien zu entscheiden was die individuell beste Behandlungsoption ist und zeigen Möglichkeiten auf besser durch das tägliche Leben zu navigieren.
Stem Cell Therapy bietet die erste echte Möglichkeit die Parkinson Krankheit, durch das auffrischen der sterbenden dopaminergen Neuronen, zu heilen. Menschliche embryonale Stammzellen, die sich unbegrenzt vermehren können und in jeden erdenklichen Zelltyp reifen können, könnten das Mittel zur Schaffung einer unbegrenzten Bereitstellung von menschlichen dopaminergen Neuronen für Transplantationen darstellen.
Hadassahs Forscher sind weltführend bei der Entwicklung von menschlichen embryonalen Stammzelllinien und bei der Ableitung neutraler Zellen aus diesen. Sie waren weltweit die Ersten, die demonstrierten, wie der Einsatz von menschlichen embryonalen Stammzellen den Zustand einer Ratte mit Parkinson verbesserte.
Vor mehr als drei Jahren, hatte Hadassahs Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Benjamin Reubinoff, Direktor des Center for Human Embryonic Stem Cell Research des Goldyne Savas Institute of Gene Therapy und Prof. Tamir Ben-Hur, Leiter der Abteilung für Neurologie bei Hadassah, primitive Nervenzellen aus menschlichen embryonalen Stammzellen kreiert und diese in dem Gehirn einer Ratte in das Gebiet implantiert, indem es keine dopaminergen Nervenzellen gab. Nach drei Monaten war klar, dass einige der transplantierten menschlichen Zellen sich in dopaminerge Nervenzellen verwandelten. Basierend auf dieser Entdeckung hatte sich das Team darauf konzentriert in großem Maße Neuronen zu vermehren, so dass große Mengen dieser transplantiert werden können. Das Ziel ist es, dass diese Zellen die geschädigten Nervenzellen ersetzen um die Krankheit zu heilen. Wenn dieser Einsatz erfolgreich ist, wird das Team von Hadassah die Möglichkeit untersuchen diese speziell kultivierten menschlichen embryonalen Stammzellen in Parkinson Patienten zu transplantieren, damit ihre Körper Dopamin produzieren und somit die Krankheit ausrotten!
Während der israelischen Rettungsmission nach dem Erdbeben in Haiti, brachte ein Geburtshelfer des Hadassah Medical Centers das erste Baby des israelischen Feldlazeretts zur Welt. In Dankbarkeit gab die Mutter dem Kind den Namen "Israel". Als den Chirurgen die Schrauben ausgingen, die benötigt wurden um Frakturen der Gliedmaßen zu behandeln, fand eine Hadassah OP Schwester eine Fabrik vor Ort und bat sie, die benötigten Schrauben aus einfachen Nägeln herzustellen.


US-Präsident Bill Clinton, der während des Weltwirtschaftsforums in Davos, Schweiz, sprach lobte Israel für seine Bemühungen und dankte dem Team im Namen von Haiti und der internationalen Gemeinschaft. "Die israelische Einrichtung war als einzige in der Lage die modernen medizinischen Verfahren durchzuführen, die benötigt wurde" sagte er.
Klicken Sie bitte hier um den Ha'aretz Artikel zu lesen und das Video Interview mit Hadassahs Dr. Shir Dar anzusehen, der das Baby zur Welt brache (in englischer).
Klicken Sie bitte hier um das CNN Video anzuschauen (in englischer), das das fortschrittliche Feldlazarett zeigt, das das israelische medizinische Team errichtet hatte, um den Opfern in Haiti zu helfen.
Mitgefühl heilt, wird üblicherweise aber in unserem Gesundheitswesen, das auf Leistung basierender Bezahlung beruht, weder gemessen noch entlohnt" sagt Prof. Mayer Brezis, Direktor des Center for Clinical Quality and Safety des Hadassah Krankenhauses und Fakultätsmitglied der Hadassah Hebrew University Braun School of Public Health and Community Medicine.

Prof. Brezis erklärt seine Position in einem Artikel mit dem Titel "Caring in Medicine: Missed Oppotunity for Healing" der in der Dezember 2009 Ausgabe des Journal of Evaluation in Clinical Practice erschienen ist. Es gibt in der medizinischen Praxis nur wenig Raum für Empathie, sagt er, weil vielen Medizinstudenten geraten wird, ihre Gefühle in Bezug auf die Patienten zu unterdrücken und sich statt dessen auf die technischen Aspekte der medizinischen Versorgung zu konzentrieren. Dennoch, stellt er fest, dass Forschungen beweisen, dass Mitgefühl dabei hilft den Patienten zu heilen. Er nennt den Nutzen von medizinischen Clowns bei der Genesung von Patienten im Krankenhaus als Beispiel.
Ein interdisziplinäres Team von Ärzten des Hadassah Medical Centers haben entdeckt, dass ein bestimmtes Genexpressionsmuster bei Frauen, die kurz nach der Entbindung an persistenter Wochenbettdepression (engl: Postpartum Depression - PD) leiden, vorhanden ist.
In einer kontrollierten Studie verglich das Team von Hadassah die Genexpressionsprofile von mononuklearen Zellen von Müttern, die an PD litten, mit denen von Müttern, die nicht an der Depression litten. Sie entdeckten "eine bestimmte Genexpressionssignatur" bei den Müttern, die unter PD litten. Die Forscher folgerten, dass "unsere Daten erste Beweise dafür liefern, dass Blutzellen, die kurz nach der Geburt entnommen werden wertvolle prognostische Informationen beinhalten um den Beginn einer anhaltenden PD vorherzusagen." Außerdem kommentierten sie, dass "einige der informativen Protokolle und Wege eventuell in der unterschiedlichen Verletzbarkeit, die der Pathogenese der Depression zugrunde liegt, verwickelt sind."
Die Autoren - R.H. Segman, T. Goltser-Dubner, L. Canetti, E. Galili-Weisstub und V. Pablov –Hadassahs Department of Psychiatry; I. Weiner und N. Friedman –Hebrew University School of Computer Science and Engineering, D. Hochner-Celnikier und A. Milwidsky –Hadassah's Department of Obstetrics and Gynecology - veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Januar 2010 Ausgabe von Molecular Psychiatry.
Das 2009 Nancy Falchuk Krankenpflege Stipendium würdigt vier Krankenschwestern für ihre führenden Rollen in der Patientenaufklärung und Wundbehandlung.

Ula Waslin des Hadassah Krankenhauses Mount Scopus wurde mit dem Stipendium geehrt, weil sie ein Projekt initiierte, das Patienten vor einer Rückenoperation aufklärt.
Judith Eisenberg und Rachel Ben-Simhon von Hadassahs Ein Kerem Krankenhaus und Neomi Nalbandian aus Hadassahs Mount Scopus Krankenhaus – alle Spezialisten in der Behandlung von Wunden – entwickelten ein spezielles Protokoll für die Behandlung, organisierten für registrierte Krankenschwestern einen Kurs und publizierten diese in beiden Krankenhäusern, um die Behandlung zu standardisieren und Problemen in der Wundversorgung zu vermeiden.
Das Krankenpflege Stipendium wurde im Jahr 2004 mit Beiträgen von Hadassah International Abteilungen aus der ganzen Welt gegründet um der derzeitigen Hadassah Präsidentin Nancy Falchuk eine Ehrung für ihre abgeschlossene Amtszeit als Präsidentin von Hadassah International zukommen zu lassen. Das Stipendium ermöglicht es herausragenden Krankenschwestern ein weiterführendes Studium aufzunehmen, Forschungsarbeiten zu betreiben oder auf einer internationalen Konferenz einen Vortrag zu halten.
In Abstimmung mit dem Hadassah Medical Center, nahm sich Hadassah International den folgenden fünf Projekten an. Diese zu unterstützen bedeutet ein medizinisches Vermächtnis in Jerusalem zu stiften. Wählen Sie ein Projekt und spenden Sie jetzt!

![]() Zu diesem wichtigen Anlass wurde Frau
Sixt von ihren beiden Söhnen, Alexander
und Konstantin, begleitet. Links von
ihr steht Hadassah Deutschland Präsident
Prof. Dr. Med. Dr. H.c. Thomas Ruzicka. |
![]() Dr. Ben Sedley besichtigt das Charlotte R. Bloomberg
Mutter-Kind-Zentrum, mit Hadassah Reiseführer
Annette Magnus. |

Freiwillige von Young Hadassah International und ehemalige Vorsitzende von YHI Argentinien, Dr. Romina Libster, durfte den Vorteil die Erfahrungen ihres Heimatlandes mit dem ansteckenden H1N1 2009 Grippevirus weltweit zu teilen, erleben während sie in einer Klinik der Vanderbilt University in Nashville arbeitete.Seit Oktober 2009 arbeitet Romina mit Dr. Kathryn Edwards an einem Forschungsprojekt für Impfstoffe an der Vanderbilt University, um einige der Rätsel, die das tödliche H1N1-Virus aufwirft zu entschlüsseln. Dr. Fernando Polack, Pädiatrie Dozent an der Vanderbilt University, führte während des Höhepunkts des Ausbruchs Forschungsarbeiten in Argentinien durch, bei welchen er und Libster einen erhebliche Zustrom von Kindern mit tödlichen viralen Symptomen in ihrer Klinik beobachteten. "Wir hatten schon früher viele kranke Kindern in unserer Klinik bemerkt" erzählt Romina einem Vanderbilt Reporter, „aber H1N1 war noch nicht identifiziert worden. Dr. Polack, erkannte, dass es H1N1 war, rief uns in sein Haus und sagte: "Das ist es." Wir wussten, dass wir sofort alles über dieses Virus lernen mussten, was wir nur konnten."
In dem sie den Fortschritt der H1N1 Infektion in der südlichen Hemisphäre vor dem Höhepunkt des Ausbruchs in der nördlichen Hemisphäre beobachten konnten, ermöglichte es Polack und Libster Informationen über das Virus zu sammeln, in der Hoffnung, dass die Wissenschaftler eine Pandemie verhindern können. Polack fand heraus, dass Kinder zehn Mal mehr in Gefahr waren, schwer oder tödlich zu erkranken wenn sie dem H1N1-Virus ausgesetzt wurden. Darüber hinaus fand er spezifische Rahmenbedingungen, die Kinder besonders anfällig machten, wie chronische Lungenerkrankungen, z.B. Asthma oder Bronchopulmonale Dysplasie (BPD) oder neurologische Erkrankungen.
Ihre Ergebnisse, die im Nachhinein öfters an anderen Stellen bestätigt wurden, wurden in der Ausgabe vom 23. Dezember des New England Journal of Medicine in einem Artikel mit den Titel „Pediatric Hospitalization Associated with H1N1 Influenza in Argentina" veröffentlicht.
Hadassah International vereinigt Menschen jeglichen Glaubens und Herkunft mit dem gemeinsamen Ziel das Leben weltweit durch wegweisende medizinische Forschung, Lehre und Behandlung an der Hadassah Medical Organization in Jerusalem zu verbessern.
Mit dem Ziel die Weltgesundheit zu verbessern, überschreitet das Hadassah Medical Center politische, religiöse und geographische Grenzen und wurde für den Friedensnobelpreis nominiert.
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